Das Katzert
Das Katzert
Heut spielt das Katz-Quartett zum Tanz.
Im Publikum: Viel Eleganz.
Die Garderobe ohne Tadel,
zeigt sich heut der Katzenadel,
geschminkt, gepudert und frisiert
und die Herren frisch rasiert.
Silencium, das Katzert fängt an,
erst mit der Schnurrvertüre, dann
ein Interkazzo und, wie nett,
ein elegantes Miauett.
Die Katzdenz, ganz wunderbar,
und danach ein Katz-Cha-Cha.
Sie spielen, es ist eine Freude,
Töne hallen durch’s Gebäude,
doch mancher, der’s vom weitem hört,
fühlt sich eventuell gestört,
denn Katermusik, die genießt
nur, wer ein Kater ist.
Welch angenehmes Ohrensurren,
wie die Katzendamen schnurren,
sie wippen leise zu den Noten
verführerisch mit ihren Pfoten
und himmeln manchen Katzenmann
mit langen Katzenwimpern an.
Katzen, die sich her begaben,
werden morgen einen Kater haben.
Denn Musik, sei’s laut, sei’s leise,
wirkt auf ganz besondre Weise.
Nächste Woche, selber Platz
gibt’s wieder Musik für die Katz.



