Vorträge
Eintritt frei.
Vortragsreihe des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bürgerstiftung
Vortrag, Filmvorführung und Diskussion mit der Kindheitsforscherin Dr. Donata Elschenbroich
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
Was Kinder bewegt – was Eltern bewegt – was Pädagogen bewegt – was Frankfurt bewegt
Deutschland und Japan sind die Gesellschaften mit den weltweit höchsten Anteilen von alten Menschen. Im Jahr 2030 wird in beiden Ländern ein Drittel der Bevölkerung älter als 65 Jahre sein. Werden die älteren und die jüngeren Generationen dann in generations-entmischten Lebenswelten ihre eigenen Wege gehen?
Die Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich sucht nach Berührungspunkten im Leben von Kindern und alten Menschen in beiden Gesellschaften. Dabei wird sie den Blick zunächst nach Japan lenken. Mit dem Dokumentarfilmer Otto Schweitzer hat sie in Pflegeheimen, Demenzzentren und Kooperativen Begegnungen zwischen alten Menschen und Kindern beobachtet und gesehen, wie die Beteiligten davon profitieren können. Ihr Film führt der Suche nach einem Miteinander der Generationen (etwa in den deutschen »Mehrgenerationenhäusern«) Bilder aus einer Kultur zu, in der man sehr jungen Kindern und alten Menschen seit jeher mit großer Achtung begegnet. 
Dr. Donata Elschenbroich arbeitet am Deutschen Jugendinstitut in München und Frankfurt über Kindheit im internationalen Vergleich. Ihre zahlreichen Veröffentlichungen umfassen u.a. die Bestseller
Anleitung zur Neugier (1996), Weltwissen der Siebenjährigen (2001) und Weltwunder. Kinder als Naturforscher (2005). Zusammen mit dem Soziologen und Dokumentarfilmer Otto Schweitzer produziert sie die Filmreihe Wissen und Bindung mit mittlerweile fünfzehn einstündigen Filmen zu Themen der frühkindlichen Bildung. Eintritt frei!
Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten
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Frankfurter Bürgerstiftung und Kulturamt Frankfurt am Main in Berlin in freundlicher Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Generalkonsulat Frankfurt
Moderation: Hans Jürgen Balmes
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
James Der Derian ist Professor für internationale Beziehungen mit Schwerpunkt auf den Auswirkungen von Technologie, Medien und Terrorismus auf die globale Gesellschaft. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt erschienen ist Virtuous War: Mapping the Military-Industrial-Media-Entertainment Network (Routledge, 2. Auflage, 2009). Des Weiteren kombiniert er sein Interesse für Medien und für internationale Politik, indem er Dokumentationen produziert, wie z.B. „Human Terrain“, die den Publikumspreis beim Festival dei Popoli in Florenz gewann. Seine Artikel erscheinen regelmäßig in Zeitungen wie der New York Times und Zeitschriften wie International Affairs, Millenium Journal of International Studies und Review of International Studies.

Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten
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Frankfurter Bürgerstiftung und Kulturamt Frankfurt am Main in freundlicher Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Generalkonsulat Frankfurt
Moderation: Hans Jürgen Balmes
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
Tom Sleigh ist angesehener Professor am Hunter College, amerikanischer Dichter, Dramatiker und Essayist. Er veröffentlichte unter anderem acht Gedichtbände und eine Übersetzung von Euripides’ Herakles. Er gewann diverse Preise, so 2008 den Kingsley Tufts Poetry Award und den Academy Award von der American Acadamy of Arts and Letters. Derzeit fungiert er als Direktor des Hunter College’s Master of Fine Arts Program in kreativem Schreiben, davor unterrichtete er u.a. am Dartmouth College, an der University of Iowa und an der University of California. Seine Texte erscheinen regelmäßig im New Yorker und anderen Publikationen.
Tom Sleigh ist in diesem Herbst als Anna-Maria Kellen Fellow der American Academy in Berlin zu Gast.

Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten
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Frankfurter Bürgerstiftung und Kulturamt Frankfurt am Main in freundlicher Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Generalkonsulat Frankfurt
Moderation: Hans Jürgen Balmes
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
Adam Haslett ist ein amerikanischer Schriftsteller. Sein erstes Buch (You Are Not a Stranger Here), eine Sammlung von Kurgeschichten, ist das meistgefeierte Debüt des Jahrzehnts und wurde 2003 u.a. für den Pulitzer Price nominiert. 2002 bekam Haslett die Auszeichnung des Writer of the year des New York Magazine. Sein Debütroman Union Atlantic erschien im Februar 2010 und war ein nationaler Bestseller. Seine Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt, seine Texte sind u.a. in der Financial Times, The New Yorker, The Nation und Best American Short Stories publiziert worden.
Er war Gastprofessor beim Iowa Writers’ Workshop und an der Columbia University. Zudem erhielt er Stipendien bei der Guggenheim Foundation, der Rockefeller Foundation und dem Fine Arts Work Center.
Adam Haslett ist gegenwärtiger Mary Ellen von der Heyden Fiction Fellow der American Academy in Berlin.

Eintritt frei, es wird um Anmeldung gebeten
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Frankfurter Bürgerstiftung und Kulturamt Frankfurt am Main in freundlicher Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Generalkonsulat Frankfurt
Moderation: Hans Jürgen Balmes
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
Elizabeth Povinelli ist Professorin für Anthropologie und Frauen- und Genderforschung an der Columbia University, wo sie auch das Institute for Research on Women and Gender leitete. Sie hat zahlreiche Bücher und Essays veröffentlicht und war Herausgeberin der Zeitschrift Public Culture. Zuletzt erschienen Economies of Abandonment: Social Belonging and Endurance in Late Liberalism (Duke University Press, 2011), The Empire of Love: Toward a Theory of Intimacy, Geneology, and Carnality (Duke University Press, 2006), The Cunning of Recognition: Indigenous Alterities and the Making of Australian Multiculturalism (Duke University Press, 2002
Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung einer Theorie des späten Liberalismus, welche eine Anthropologie des Anderen unterstützt soll. Diese Aufgabe wird angeregt durch eine kritische Auseinandersetzung mit den Traditionen des amerikanischen Pragmatismus.
Als German Transatlantic Program Fellow der American Academy in Berlin ist sie derzeit in Berlin zu Gast.

Die Veranstaltung ist ausverkauft.
Eine Veranstaltung zum 90. Geburtstag unseres Kuratoriumsmitglieds Senator Dr. h.c. Ernst Gerhardt
Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.
Wer Quast kennt, weiß, daß kein trockener Geschichtsunterricht stattfindet, sondern sich der Vortrag jederzeit in Dialoge und kleine Szenen auflösen kann, die virtuos dargeboten werden. Frankfurt für Neubürger, Liebhaber und Spezialisten, und zwar in geschlagenen anderthalb Stunden von "Hirschkuh" bis "Häuserkampf"!
Manuskript: Rainer Dachselt und Michael Quast
Nach einer Idee von Irmgard Burggraf, Historisch-Archäologische Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.
Ein Lyrikabend
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Im Logenhaus im Finkenhof, Finkenhofstr. 17, Frankfurt
Lesung der Gedichte:
Birgitta Assheuer und Christian Brückner
Auswahl und Vortrag: Hanne Kulessa
Liebe kann himmlisch sein, Liebe kann höllisch sein, sie ist Höhenflug, sie ist Absturz.
Wie viel Lust, wie viel Leid: Dichter und Dichterinnen haben, laut, leise, mit Glück, mit Schmerz, mit Bosheit, mit Sehnsucht darüber geschrieben.
Der Lyrikabend »Du! Mein Böses liebt Dich« ist der Liebe gewidmet, in all ihren Facetten; und was im wirklichen Leben nicht immer gelingt, soll hier versucht werden: einen Dialog zu schaffen zwischen den Liebenden und Verletzten, zwischen Dichtern und Dichterinnen.
Eintritt für Schüler und Studenten frei!

In Zusammenarbeit mit dem Logenhaus im Finkenhof

Eintritt € 5,- | erm.: € 0,-
Vortrag von Prof. em. Dr. Alfred Schmidt
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Im Logenhaus im Finkenhof, Finkenhofstr. 17, Frankfurt
Die Hippokrates zugeschriebene Maxime, es gelte, Philosophie in die Heilkunde aufzunehmen und diese in die Philosophie, hat von Galenos bis Paracelsus fortgewirkt. Häufig stößt der Historiker auf Gelehrte, deren ärztliches und philosophisches Selbstverständnis einander wechselseitig durchdringen. Eine neue Qualität aber gewinnt die Frage nach dem Verhältnis von Medizin und Philosophie, wenn untersucht wird, ob und, gegebenenfalls, wie medizinische Einsichten als solche in philosophische Diskurse einwandern und sie sachlich bereichern. Das läßt sich erst im siebzehnten, häufiger noch im achtzehnten Jahrhundert nachweisen.
Der Vortrag wird sich mit den beiden großen Themen des Zeitalters beobachtender Vernunft beschäftigen, mit der Frage nach dem Wesen des übermechanischen, auf Physik und Chemie nicht zurückführbaren Seins, sowie mit dem neuen, aus den damaligen Debatten hervorgehenden Begriff des Menschen.
Alfred Schmidt, geboren 1931 in Berlin, studierte in Frankfurt am Main von 1952 bis 1960 Geschichte, englische und klassische Philologie sowie Soziologie und Philosophie. Ab 1956 war er als Lehrbeauftragter für Geschichte der Aufklärung bei Theodor W. Adorno am Philosophischen Seminar tätig. Seit 1972 war er Inhaber des ehedem Horkheimerschen Lehrstuhls für Philosophie und Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 1989 ehrte ihn die Stadt Frankfurt mit der Goethe-Plakette, 1998 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Seit 1999 ist Alfred Schmidt Emeritus am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Sprecher des Instituts für Religionsphilosophische Forschung.

In Zusammenarbeit mit dem Logenhaus im Finkenhof
Eintritt € 8,- | erm.: € 3,-
Zur 140. Wiederkehr seines Todestages
Vortrag von Dr. Michael Jeske
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Im Logenhaus im Finkenhof, Finkenhofstr. 17, Frankfurt
Am 13. September 1872 starb Ludwig Andreas Feuerbach an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Landhaus im Weiler Rechenberg bei Nürnberg. Seine Gedanken hingegen sind bis auf den heutigen Tag lebendig.
Feuerbach, der, von Hegel kommend, den »Übergang vom Übersinnlichen zum Sinnlichen« einleitete, indem er Mensch und Natur an den Anfang seiner Philosophie stellte, gehört bezeichnenderweise noch immer zu den Außenseitern der akademischen Philosophie. Dennoch ist Feuerbach kein toter Hund.
Sein Bestreben, die »Philosophie zur Sache der Menschheit zu machen«, führte ihn notwendig dazu, den leibhaftigen Menschen als denkend-liebende Einheit von Ich und Du, von Mensch und Mitmensch, von Mann und Frau, kurz als ganzen »Menschen zur Sache der Philosophie zu machen«. Nicht das Denken steht am Anfang der nachhegelschen Philosophie, sondern deren »Antithese«, die »Nichtphilosophie«.
Feuerbach ist mehr als das Bindeglied zwischen Hegel und der materialistischen Geschichtsauffassung, auf dessen Funktion ihn Engels, wenngleich mit historischem Recht, festlegen wollte. Wer neben den frühen Schriften auch Feuerbachs Theogonie-Schrift (1857) zur Kenntnis nimmt, erkennt in ihm den eigenständigen Denker, der bedeutsame Beiträge geleistet hat zur Religionskritik, -philosophie und -wissenschaft.
Michael Jeske, geboren 1973 in Lemgo, studierte 1999 bis 2004 Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. 2005 bis 2008 war er als wissenschaftliche Hilfskraft von Prof. em. Dr. Alfred Schmidt und als wissenschaftlicher Tutor bei Prof. Dr. Jürgen Ritsert tätig. 2009 promovierte er mit der Arbeit »Die All-Einheitslehre im Diskurs der Moderne. Ort und Funktion des Pantheismus im Werk Ludwig Feuerbachs«. Seit 2008 arbeitet Michael Jeske als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Matthias Koßler an der Schopenhauer-Forschungsstelle am Philosophischen Seminar der Universität Mainz sowie als Lehrbeauftragter an den Universitäten Frankfurt und Mainz.

Eintritt € 5,- | erm.: € 3,-



