Ausstellungen und Rahmenprogramm

Eröffnung der Ausstellung »Theater der Bilder« Fotografien von Mara Eggert
Am Montag, 7. Dezember 2009, 18.00 Uhr

Eintritt frei.

Austellungsbild „Der Ring des Nibelungen Siegfried“ von Mara Eggert

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Chronistin und Künstlerin,Teil des Theaters und seine beste Beobachterin: Mara Eggert sucht in ihren Bildern den Blick aufs Wesentliche. Wie die Bühne selbst.
(hr hauptsache kultur)

Zum ersten Mal ist die Ausstellung »Theater der Bilder« von Mara Eggert im Holzhausenschlößchen zu sehen. Sie wurde vom 17. Juli bis 4. Oktober 2009 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn gezeigt. Die Ausstellung ist heute nur für Konzertbesucher vor dem Konzert und in der Pause zu sehen.

Klavierkonzert mit Ragna Schirmer am Flügel von Clara Schumann
Am Mittwoch, 12. Januar 2011, 19.00 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft.



Einführung: Dr. Ulrike Kienzle, Kuratorin der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung mit einem Vortrag von Dr. Julia M. Nauhaus, Städtisches Museum Braunschweig

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Für die Leihgabe des Flügels danken wir dem Städtischen Museum Braunschweig.

Veranstaltung im Rahmen der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung im Holzhausenschlößchen

 

 Programm:

Clara Wieck (1819 – 1896)
Romance variée op. 3 C-Dur



Robert Schumann (1810 – 1856)
Impromptus über ein Thema von Clara Wieck op. 5



Clara Schumann
Variationen über ein Thema von Robert op. 20 fis-Moll



Robert Schumann
Novelette op. 21, 2 D-Dur


***Pause***


Clara Schumann
Scherzo Nr. 2 op. 14  c-Moll



Johannes Brahms (1833 – 1897)
2 Rhapsodien op. 79
Nr. 1 h-Moll
Nr.2 g-Moll



Frédéric Chopin (1810 – 1849)
4 Etüden aus op. 10

Klavierkonzert mit Ragna Schirmer auf dem Flügel von Clara Schumann
Am Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19.00 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Logo Städtisches Museum Braunschweig


Einführung: Dr. Ulrike Kienzle, Kuratorin der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung
mit einem Vortrag von: Dr. Julia M. Nauhaus, Städtisches Museum Braunschweig

 

Für die Leihgabe des Flügels danken wir dem Städtischen Museum Braunschweig Logo Städtisches Museum Braunschweig

im Rahmen der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung im Holzhausenschlößchen

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Weitere Informationen folgen

»Leuchtspur der Raserei« Robert Schumanns zweite Symphonie in der Interpretation von Giuseppe Sinopoli
Am Mittwoch, 19. Januar 2011, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung musste abgesagt werden.

PD Dr. Ulrike Kienzle

Vortrag mit Bildern und Klangbeispielen von PD Dr. Ulrike Kienzle im Rahmen der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung im Holzhausenschlößchen

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Giuseppe Sinopoli (1946 2001) war nicht nur Komponist, Dirigent und Archäologe, sondern auch Mediziner mit dem Schwerpunkt Psychiatrie. Sein analytisch geschärfter Blick erschloß ihm bei der Deutung der Partituren, die er als Dirigent zu interpretieren unternahm, ganz besondere Tiefendimensionen. In einem Essay, der seiner Einspielung von Schumanns zweiter Symphonie mit den Wiener Philharmonikern von 1984 beigegeben ist, erläutert er die Zusammenhänge von Schumanns »Erfindungskraft« und seinem Gefangensein in den »Labyrinthen des Psychischen« anhand der musikalischen Faktur. (So entsteht ein ebenso erhellender wie bestürzender Einblick in die »Abgründe der menschlichen Seelenbereiche«, in das »Spinnennetz« aus »Trauer und Schrecken«, welche Schumann in seiner Symphonie zum Tönen bringt.) Darin erblickt Sinopoli die Aktualität dieses exzeptionellen Werkes ‑ auch und gerade für unsere Zeit. Der Vortrag beleuchtet die Komposition aus der Perspektive des Dirigenten und stellt seine Aufnahme anhand von Klangbeispielen vor.

Ulrike Kienzle studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sie ist Privatdozentin für Musikwissenschaft und arbeitet freiberuflich als Autorin, Publizistin, Kuratorin von Ausstellungen und als Dozentin im akademischen und außerakademischen Bereich. Ein besonderes Anliegen ist ihr die allgemeinverständliche und lebendig präsentierte Darstellung wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse über Musik und Kultur, Philosophie und Literatur. Für die Frankfurter Bürgerstiftung hat sie 2006 die Ausstellung »Drei Generationen Mozart in Frankfurt« sowie den gleichnamigen Stadtführer zu den wichtigsten Frankfurter Mozart‑Stätten gestaltet.

Schüler und Studenten haben freien Eintritt!

Robert und Clara Schumann in Frankfurt: Briefe - Reflexionen - Erinnerungen
Am Mittwoch, 1. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Eintritt € 20 | erm.: € 15
Kartenreservierung »

Julija Botchkovskaia

Musikalische Lesung mit Ursula Illert, Christian Nickel und Julija Botchkovskaia (Klavier). Moderation: PD Dr. Ulrike Kienzle

im Rahmen der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung im Holzhausenschlößchen

                  

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Wie haben Robert und Clara Schumann die freie Stadt Frankfurt am Main erlebt? Der junge Komponist weilte ja nur zweimal für wenige Tage hier – doch die waren für sein weiteres Leben entscheidend! Denn das Erlebnis eines Frankfurter Konzerts des großen Violinvirtuosen Niccolò Paganini bestärkte ihn in dem Entschluß, sein Leben der Musik zu widmen. Seine spätere Gattin Clara Wieck konzertierte als pianistisches Wunderkind hier, und ab 1878 wirkte sie als Dozentin am Hoch’schen Konservatorium.

Von allen Frankfurter Aufenthalten Robert und Clara Schumanns haben sich vielfältige Zeugnisse erhalten: Briefe, Tagebücher, Erinnerungen. Sie beleuchten nicht nur die Lebensweise zweier genialer Musiker und ihre Sicht auf die Stadt Frankfurt, sondern auch das Frankfurter Musikleben insgesamt. Unsere Lesung präsentiert die schönsten dieser Dokumente, umrahmt von Klavierstücken des Künstlerpaares. So entsteht ein ebenso vergnügliches wie informatives Panorama der Stadt. Und so wird man auch die Ausstellung mit anderen Augen sehen: aus der Perspektive Robert und Clara Schumanns und ihrer Frankfurter Erlebnisse!

»Ich hätte nie an Frankfurt gedacht…« Clara Schumann und ihre Frankfurter Jahre 1878 – 1896
Am Dienstag, 16. November 2010, 19.30 Uhr
Eintritt € 8,- | erm.: € Schüler und Studenten haben freien Eintritt
Kartenreservierung »

Vortrag von Renate Traxler

im Rahmen der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung im Holzhausenschlößchen

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.


Mit 59 Jahren übernimmt die „Frau Kammervirtuosin Schumann“ als einzige Frau eine Lehrtätigkeit am Hoch´schen Conservatorium in Frankfurt.
Ihr einzigartiger Ruhm ist ihr vorausgeeilt, und die Studenten sind stolz darauf, wenn sie sich zu den Schumann-Schülern zählen dürfen. Das Frankfurter Musikleben erhält neue Impulse durch Claras Konzerte im „Saalbau“. Dem Publikum werden bei Museumskonzerten u.a. auch die Kompositionen von Johannes Brahms vorgestellt, häufig unter dessen Mitwirkung. Frankfurt, ein Hort authentischer Brahmspflege.
Zum ersten und letzten Mal in ihrem Leben erwirbt Clara ein eigenes Haus – in der Myliusstr. 32, das sie mit zweien ihrer Töchter und dem jüngsten Sohn Felix bewohnt, der dort 1879 stirbt und auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beerdigt ist. Erst im Jahr 1941 wurde das Grab dort wiederentdeckt. 1896 wird Clara ebenfalls in der Myliusstr. 32 sterben und ist gemeinsam mit ihrem Mann Robert Schumann auf dem alten Friedhof in Bonn bestattet.


Renate Traxler
, langjährige Leiterin des Bereichs Kulturelle Bildung an der Volkshochschule Frankfurt, hat zahlreiche Vorträge zur europäischen Geistes- und Kulturgeschichte gehalten und arbeitet ehrenamtlich in verschiedenen Einrichtungen Frankfurts wie auch in der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlößchen (Führungen) und dem Bürgerinstitut e.V. (Projekt „Lesefreuden“). Frau Traxler leitet fünf Schreibwerkstätten für Erwachsene und eine für Kinder im Holzhausenschlößchen.

»Schloßkonzert« im Rahmen der Robert und Clara Schumann in Frankfurt-Ausstellung mit dem Morgenstern-Trio
Am Sonntag, 12. Dezember 2010, 11.00 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Morgenstern Trio

Stefan Hempel (Violine)
Emanuel Wehse (Violoncello)
Catherine Klipfel (Klavier)

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Robert Schumann (1810 – 1856)
Drei Fantasiestücke op. 73 für Violoncello und Klavier
Arabeske op. 18. für Klavier solo
Sonate a-Moll für Violine und Klavier

*** Pause ***


Klaviertrio op. 110 g-Moll


„Ein Seufzer lief Schlittschuh auf nächtlichem Eis“ - daß Christian Morgensterns Lyrik voller Musik steckt, wußte man schon lange. Trotzdem dauerte es bis zum 90. Todestag des Poeten, bis sich ein Kammermusikensemble nach ihm benannte.

Zum krönenden Abschluss des Jahres 2009 hat das Morgenstern Trio (Catherine Klipfel, (Klavier),Stefan Hempel (Violine),Emanuel Wehse (Violoncello), den Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award gewonnen, d i e große internationale Auszeichnung für Klaviertrio: Er beinhaltet mehr als 20 Konzerte in den USA (u.a. Carnegie Hall, New York), eine CD Produktion und die Vergabe von alten italienischen Leihinstrumenten.

Die USA Tourneen schliessen damit in den nächsten zwei Jahren nahtlos an die in dieser Saison stattfindenen "Rising Stars"-Konzerte an. Das Morgenstern Trio wurde dafür auf Vorschlag der Kölner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg von ECHO (European Concert Hall Organisation) ausgewählt und wird in den wichtigsten Sälen der europäischen Musikzentren debütieren (Paris, Wien, Amsterdam, Köln,Barcelona, Brüssel, Birmingham, Stockholm, Athen etc.).

Die Musiker des Morgenstern Trios (in der Gründungsbesetzung bis Sommer 2009 mit Nina Reddig, Violine) fanden sich an der Folkwang Hochschule in Essen zusammen und wurden innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht: Dem 1. Preis beim Haydn-Wettbewerb in Wien im April 2007 folgten Preise in Melbourne und beim renommierten ARD-Wettbewerb in München, dort sogar mit Publikumspreis.

Im Jahr zuvor gewannen die Drei bereits das begehrte Stipendium des deutschen Musikwettbewerbs.

Die Folkwang Hochschule in Essen hat das Trio zum „Ensemble in Residence“ für die Jahre 2008 und 2009 ernannt.

Auf dem Konzertpodium konnte sich das Morgenstern Trio bei der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats und bei der Konzertreihe „Best of NRW“ einen Namen machen.

Gastspieleinladungen führen das Ensemble zu Festivals wie dem Pablo Casals Festival nach Prades/Frankreich, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Sommets Musicaux Gstaad und dem Kuhmo Chamber Music Festival in Finnland.

Zahlreiche Rundfunkmitschnitte (u.a. BR, SWR, HR, ORF, ABC Classic/Australien) und die Debüt-CD dokumentieren die Arbeit des Ensembles.

Wichtige künstlerische Impulse erhält das Trio von Vladimir Mendelssohn, Menahem Pressler, Vesselin Paraschkevov und Dirk Mommertz, durch ein Aufbaustudium beim Alban Berg Quartett in Köln und durch die ECMA (European Chamber Music Academy).

Eröffnungskonzert zur Ausstellung »Robert und Clara Schumann in Frankfurt« mit Nami Ejiri (Klavier)
Am Donnerstag, 4. November 2010, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Nami Ejiri

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Robert Schumann (1810 – 1856)
Faschingsschwank aus Wien (Carnaval de Vienne) B-Dur op. 26
Waldszenen op. 82 
Fantasie C-Dur op. 17


Nami Ejiri spielt mit zahlreichen namhaften Orchestern und Dirigenten weltweit. Sie ist eine gefragte Interpretin für Kammermusik und Rezital, bei verschiedenen Musikfestivals, wie z.B. dem Cervantino Festival, den Mosel Festwochen, dem Rheingau Musik Festival, dem Meranofest und Sintra.


 Nur wenige Tage weilte Robert Schumann in Frankfurt – doch die waren für sein Leben entscheidend! In einem zauberhaft poetischen Brief schildert der junge Jura-Student im Mai 1829 seine Streifzüge durch die Freie Reichsstadt. Sein Erlebnis des „Teufelsgeigers“ Niccolò Paganini, der 1830 in Frankfurt konzertierte, war so umwälzend, daß er beschloß, sich endgültig der Musik widmen.

Clara Wieck-Schumann konzertierte schon als Zwölfjährige in Frankfurt. Später kehrte sie immer wieder gern hierher zurück – nicht zuletzt wegen des berühmten Orchesters der Museums-Gesellschaft. Von 1878 an wirkte sie am neu gegründeten Hoch’schen Konservatorium als Klavierpädagogin, die Maßstäbe setzte. Ihr Einfluß auf das Frankfurter Musikleben war prägend. Sie starb, von den Frankfurter Bürgern hoch verehrt und geliebt, 1896 in der Stadt am Main. Ihre Schüler, von denen viele Berühmtheit erlangten, trugen den Schumann-Stil in die Welt.

 In der Ausstellung werden die schicksalhaften Beziehungen von Robert und Clara Schumann zur Stadt Frankfurt erstmals umfassend gewürdigt. Neben selten gezeigten Frankfurter Stadtansichten sind Porträts von Robert und Clara Schumann und ihren Frankfurter Zeitgenossen, Autographe (Briefe, Skizzenbücher, Dokumente) sowie persönliche Gebrauchsgegenstände zu sehen. Höhepunkt der Ausstellung ist Clara Schumanns originaler Salonflügel, der von 1879 bis zu ihrem Tod in ihrem Haus in der Myliusstraße stand. Das heute noch spielbare Instrument kehrt für unsere Ausstellung erstmals nach Frankfurt zurück.

Die Ausstellung »Robert und Clara Schumann in Frankfurt« ist vom 7. November 2010 bis 30. Januar 2011 jeweils mittwochs, donnerstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen mit Renate Traxler (Dauer ca. 1 Stunde) finden sonntags um 13.00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags nach Vereinbarung unter der Telefonnummer (069) 55 77 91 statt. Sondertermine vereinbaren wir gern für Gruppen ab 10 Personen und Schulklassen nach vorheriger Anmeldung unter Tel.: (069) 55 77 91, Fax (069) 59 88 05 oder E-Mail: info@frankfurter-buergerstiftung.de.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlößchen. Konzeption: Privatdozentin Dr. Ulrike Kienzle

Ausstellungspartner:

Delbrück Bethmann Maffei AG, Frankfurt am Main - Konzernarchiv der Evonik Industries AG, Hanau - Frankfurter Museumsgesellschaft - Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf - Historisches Museum Zwickau - Städtisches Museum Braunschweig -StadtMuseum Bonn - Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main - Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

Hauptförderer:

CPI Purchase & Logistic GmbH - Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung zu Frankfurt am Main - Dr. Marschner Stiftung - Ernst Max von Grunelius-Stiftung - FAZIT-STIFTUNG - Frankfurter Volksbank EG - Frankfurter Sparkasse 1822 - Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung - Stadt Frankfurt am Main, Dezernat für Kultur und Wissenschaft - Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main

Ausstellung »Robert und Clara Schumann in Frankfurt«
Am Sonntag, 7. November 2010, 00.00 Uhr

Eintritt frei.

Robert und Clara Schumann

Eine gemeinsame Veranstaltung der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und der Frankfurter Bürgerstiftung

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Nur wenige Tage weilte Robert Schumann in Frankfurt – doch die waren für sein Leben entscheidend! In einem zauberhaft poetischen Brief schildert der junge Jura-Student im Mai 1829 seine Streifzüge durch die Freie Reichsstadt. Sein Erlebnis des „Teufelsgeigers“ Niccolò Paganini, der 1830 in Frankfurt konzertierte, war so umwälzend, daß er beschloß, sich endgültig der Musik widmen.

Clara Wieck-Schumann konzertierte schon als Zwölfjährige in Frankfurt. Später kehrte sie immer wieder gern hierher zurück – nicht zuletzt wegen des berühmten Orchesters der Museums-Gesellschaft. Von 1878 an wirkte sie am neu gegründeten Hoch’schen Konservatorium als Klavierpädagogin, die Maßstäbe setzte. Ihr Einfluß auf das Frankfurter Musikleben war prägend. Sie starb, von den Frankfurter Bürgern hoch verehrt und geliebt, 1896 in der Stadt am Main. Ihre Schüler, von denen viele Berühmtheit erlangten, trugen den Schumann-Stil in die Welt.

 In der Ausstellung werden die schicksalhaften Beziehungen von Robert und Clara Schumann zur Stadt Frankfurt erstmals umfassend gewürdigt. Neben selten gezeigten Frankfurter Stadtansichten sind Porträts von Robert und Clara Schumann und ihren Frankfurter Zeitgenossen, Autographe (Briefe, Skizzenbücher, Dokumente) sowie persönliche Gebrauchsgegenstände zu sehen. Höhepunkt der Ausstellung ist Clara Schumanns originaler Salonflügel, der von 1879 bis zu ihrem Tod in ihrem Haus in der Myliusstraße stand. Das heute noch spielbare Instrument kehrt für unsere Ausstellung erstmals nach Frankfurt zurück.

Die Ausstellung »Robert und Clara Schumann in Frankfurt« ist vom 7. November 2010 bis 30. Januar 2011 jeweils mittwochs, donnerstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen mit Renate Traxler (Dauer ca. 1 Stunde) finden sonntags um 13.00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags nach Vereinbarung unter der Telefonnummer (069) 55 77 91 statt. Sondertermine vereinbaren wir gern für Gruppen ab 10 Personen und Schulklassen nach vorheriger Anmeldung unter Tel.: (069) 55 77 91, Fax (069) 59 88 05 oder E-Mail: info@frankfurter-buergerstiftung.de.


Eine gemeinsame Veranstaltung der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und der Frankfurter Bürgerstiftung. Konzeption: Privatdozentin Dr. Ulrike Kienzle

Ausstellungspartner:

Delbrück Bethmann Maffei AG, Frankfurt am Main - Konzernarchiv der Evonik Industries AG, Hanau - Frankfurter Museumsgesellschaft - Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf - Historisches Museum Zwickau - Städtisches Museum Braunschweig -StadtMuseum Bonn - Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main - Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

 Hauptförderer:

CPI Purchase & Logistic GmbH - Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung zu Frankfurt am Main - Dr. Marschner Stiftung - Ernst Max von Grunelius-Stiftung - FAZIT-STIFTUNG - Frankfurter Volksbank EG - Frankfurter Sparkasse 1822 - Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung - Stadt Frankfurt am Main, Dezernat für Kultur und Wissenschaft - Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main

»Was für ein Tag«
Am Mittwoch, 21. April 2010, 10.00 Uhr

Eintritt frei.

Robert und Almut Gernhardt

Gemälde und Texte von Almut und Robert Gernhardt

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Eine lichtumflutete weiße Katze mit schwarzem Mittelscheitel und ein schillernder Schmetterling auf einer geöffneten Kommode, ein weißer Elefant, wandernde Katzen auf Wiesenwegen, Hunde unter einem Oleanderstrauch, die Katze auf dem Regenbogen, ein sich spiegelnder weißer Glashase, Familie Erdmännchen in einem kargen toskanischen Bauernzimmer, drei schimmernde grüne Krüge, Professor Katz mit einer flauschigen Feder – zu diesen rätselhaften Stilleben und märchenhaft erzählenden Bildern der Malerin Almut Gernhardt hat der Dichter und Erzähler Robert Gernhardt wundersame wie komische Gedichte und Geschichten geschrieben.

Mit dem Bilderbuch Ich höre was, was du nicht siehst gab das Künstlerpaar Almut und Robert Gernhardt 1975 sein erstes Bilderbuch heraus. Weitere Kinderbücher folgten. Das Jugendbuch Der Weg durch die Wand hat 1983 den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen. Das letzte gemeinsame Kinderbuch Feder Franz sucht Feder Frieda erschien 1985.

In dieser Ausstellung werden erstmals die Kinderbücher von Almut und Robert Gernhardt mit den originalen Ölbildern der Malerin Almut Gernhardt präsentiert. Zum 70. Geburtstag der 1989 verstorbenen Malerin Almut Gernhardt werden weitere Ölgemälde in einer kleinen Kabinett-Ausstellung gezeigt. Der Dichter und Schriftsteller, Maler und Zeichner Robert Gernhardt ist 2006 gestorben.

Die Ausstellung ist jeweils zu unseren Bürozeiten (montags, mittwochs, donnerstags, 10.00 bis 16.00 Uhr) zu sehen. In der Woche 3. – 9. Mai 2010 bleibt die Ausstellung aufgrund des Deutschen Stiftungstags des Bundesverbands Deutscher Stiftungen geschlossen. Sondertermine werden für Besucher-Gruppen ab 10 Personen gerne über unser Stiftungsbüro 069/557791 oder das Kontaktformular organisiert!

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