Konzerte

Am 23. September 2009 - 19:30 Uhr

»Jubiläumskonzert« 20 Jahre Frankfurter Bürgerstiftung: Amaryllis-Quartett

Gustav Frielingshausen (Violine)
Lena Wirth (Violine)
Lena Eckels (Viola)
Yves Sandoz (Violoncello)

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Das Amaryllis-Quartett sucht eine besondere Herausforderung in der Gestaltung von Programmen, die im Spannungsfeld zwischen den klassischen Streichquartett-Kompositionen und den Werken der Neuen Wiener Schule um Arnold Schönberg stehen. Das Quartett spielt regelmäßig in Konzertreihen und auf Festivals in Deutschland, der Schweiz und dem europäischen Ausland; dazu zählten 2005 Auftritte in der Stuttgarter Liederhalle und beim Lucerne Festival und 2006 Konzerte beim NDR, beim Festival »Mecklenburg-Vorpommern«, bei der Società del Quartetto di Milano und auf der »Euro-Debüt Tour« der EMCY (European Union of Music Competitions for Youth) in Westfalen.Außerdem rief das Quartett seine eigene Konzertreihe in der Laeiszhalle Hamburg ins Leben. Beim SWR trat das Amaryllis-Quartett in der Sendereihe »50 Meisterwerke« auf, wo es zusammen mit Walter Levin Weberns Fünf Stücke für Streichquartett op. 5 vorstellte. Mit Streichquartetten von Franz Schubert und Béla Bartók konzertierte das Amaryllis-Quartett u.a. in Hamburg und Norddeutschland. Außerdem gewann das Quartett mit diesem Programm im April 2005 den 1. Preis beim Internationalen »Charles Hennen Concours« in den Niederlanden.
Auf Einladung der Organisation ProQuartet Paris spielte das Amaryllis-Quartett im Juni 2003 beim Festival »Promenade Musicale en Seine-et-Marne« in Frankreich und nahm an Meisterkursen beim Alban Berg Quartett teil; im März 2005 bei Valentin Erben und im September 2006 bei Günter Pichler.Weitere künstlerische Anregung erhielt es durch das Artemis-Quartett. Neben reinen Streichquartett-Konzerten spielt das Amaryllis-Quartett auch gern in erweiterter Besetzung. Zu seinen Partnern zählten u.a. Barbara Westphal,Albrecht Breuninger, Francois Benda, Dimitri Ashkenazy und der Schauspieler Christoph Bantzer.

Programm:

  • Joseph Haydn (1732 – 1809)
    Streichquartett G-Dur op. 77/1

  • Géza Frid (1904 – 1989)
    Streichquartett Nr. 4 op. 50a

  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
    Streichquartett cis-Moll op. 131

Am 26. Oktober 2009 - 19:30 Uhr

Kulturtage der Europäischen Zentralbank: Matei Bucur Mihăescu, Piano

Matei Bucur Mihăescu, 1995 in Rumänien geboren, wird in diesem Jahr im Rahmen der Kulturtage der Europäischen Zentralbank Rumänien 2009 im Holzhausenschlößchen auftreten.


Seinen ersten großen Erfolg hatte Matei im Alter von 10 Jahren mit einem Klavierkonzert im Rumänischen Athenaeum.Als Schüler des Musiklyceums George Enescu in Bukarest erhielt er in zwei aufeinanderfolgenden Jahren den Schulpreis für außerordentliche Talente. Obwohl er erst 14 Jahre alt ist, hat Matei bereits über 20 eigene Musikstücke komponiert, von denen er drei bei seinem Konzert im Holzhausenschlößchen vorstellen wird.


Matei Bucur Mihăescu


Programm:




  • Matei Bucur Mihăescu (geb. 1995)
    Suite Nr. 2 d-Moll



  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
    17 Variations sérieuses op. 54



  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1828)
    Piano Sonata in f-Moll op. 2 Nr. 1



  • Matei Bucur Mihăescu
    Piano Sonata Nr. 1 a-Moll

     

 

Am 28. Oktober 2009 - 19:30 Uhr

Liederabend mit einem Vortrag von Prof. Dr. Veronica Kircher: Anton Urspruch. Portrait und Umfeld eines Frankfurter Komponisten der Spätromantik.

Svea Schildknecht (Sopran)
Carl-Martin Buttgereit (Klavier)

Anton Urspruch

Anton Urspruch: ein spätromantischer Komponist aus Frankfurt am Main, im Jahre 1850 geboren und 1907 dort gestorben, soll im Mittelpunkt des Liederabends stehen. Sein Name ist kaum jemandem noch ein Begriff, seine Musik wird heute nicht oft aufgeführt. Das war nicht immer so. Zu seinen Lebzeiten war er über die Grenzen Frankfurts hinaus deutschlandweit bekannt, als renommierter Pianist, als Komponist eines umfassenden, gattungsübergreifenden Werkes und als beliebter Kompositions- und Klavierprofessor am berühmten Frankfurter Dr. Hoch’s Konservatorium. Wer war Anton Urspruch, welche Persönlichkeiten haben ihn beeinflußt, mit welchen Zeitgenossen stand er in Kontakt, wie kommt es, daß er in Vergessenheit geriet, und nicht zuletzt: wie klingt seine Musik? Im Rahmen eines Liederabends mit kurzen Vorträgen versuchen Veronica Kircher, die Sopranistin Svea Schildknecht und der Pianist Carl-Martin Buttgereit einem interessierten Publikum Antworten auf diese Fragen zu geben.

Frau Professor Dr. Veronica Kircher ist die Urenkelin des Komponisten Anton Urspruch. Sie lebt in Münster und  war bis zu ihrer Emeritierung als Professorin an der Katholischen Fachhochschule NW für die Fächer Psychologie und Heilpädagogik tätig.  In der Zeit ihres Ruhestandes hat sie sich den Recherchen über den Nachlaß ihres Urgroßvaters gewidmet und die Neuentdeckung und Wiederaufführung seiner Werke in die Wege geleitet.

Die in Heidelberg geborene Sopranistin Svea Schildknecht studierte Gesang in Freiburg bei Friederike Dästner-Schaarschmidt, Lied bei Ramón Walter und Hans-Peter Müller, privat bei Ingeborg Danz und besuchte Meisterkurse bei Ingrid Figur, Edith Wiens, Christoph Prégardien, Charles Spencer, u.a.. Sie arbeitete bereits mit Dirigenten wie Helmuth Rilling, Hermann Max, Fritz Näf, Hans Michael Beuerle, Matthias Pintscher, Jürg Henneberger u.v.a. Svea Schildknecht gibt Konzerte im Lied- und Oratorienbereich und als Interpretin Neuer Musik.

Carl-Martin Buttgereit erhielt seine Ausbildung in Essen, Berlin und Zürich, wo er sein Studium „Mit Auszeichnung“ abschloß. Seine Lehrer waren Klaus Hellwig, Roberto Szidon und Karl-Heinz Kämmerling. Neben seiner solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit Verpflichtungen als Begleiter Internationaler Meisterkurse und Wettbewerbe, u.a. beim ARD-Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks in München.

Am 5. November 2009 - 19:30 Uhr

Kulturtage der Europäischen Zentralbank: »Konzert« Alexandra Silocea (Klavier)

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Alexandra Silocea, 1984 in Rumänien geboren, trat als Solistin und Kammermusikpartnerin in Rumänien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen und Tschechien auf und erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei internationalen Wettbewerben. 2003 war sie »Herbert von Karajan« -Stipendiatin. Im April 2008 debütierte sie erfolgreich am Wiener Konzerthaus gemeinsam mit dem Wiener Kammerorchester. Im September 2008 hat sie die Aufnahmeprüfung am Pariser Conservatoire National Superieur de Musique et de Danse bestanden und absolviert ein zweites Master Studium in der Klasse von Prof.Theodor Paraschivesco und Laurent Cabasso. In diesem Jahr sind ein Debut Rezital im Wiener Musikverein (Metallener Saal Reihe »Tasten. Lauf«), sowie weitere Konzerte in Österreich und Frankreich (Association Jeunes Talents, Le Salon de Musique) geplant.


Programm:



  • Robert Schumann (1810 – 1856)
    Sonate Nr. 2 op. 22 g-Moll

  • George Enescu (1881 – 1955)
    Suite Nr. 1 g-Moll Dans le Style ancien (1897)
    ***Pause ***

  • Mihail Jora (1891 – 1971)
    Joujoux pour ma dame op. 7 (1925)

  • Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
    Sonate Nr. 4 op. 29 c-Moll (1917)

 

Am 11. Dezember 2009 - 20:00 Uhr

»Nun komm der Heiden Heiland« - Weihnachtliche Musik im Frankfurter Dom St. Bartholomäus mit dem ensemble amarcord

Frankfurter Domkonzerte e.V. in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bürgerstiftung

ensemble amarcord

Das ensemble amarcord wurde im Herbst 1992 von ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet und singt in der Besetzung Wolfram Lattke (Tenor), Martin Lattke (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Baß) und Holger Krause (Baß). Im Zentrum der musikalischen Arbeit stehen Kompositionen aus der Zeit des Mittelalters und der Renaissance sowie die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten. Weiterhin gibt es im Repertoire des Ensembles eine Vielzahl unterschiedlicher Programme, die von Madrigalen über romantische Kompositionen bis zu a-Cappella-Arrangements bekannter Songs alle Facetten der Vokalmusik beinhalten. Das junge Vokalquintett ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe (Tolosa, Spanien; Tampere, Finnland; Pohlheim, Deutschland; 1. Chorolympiade in Linz, Österreich). Im Jahr 2002 gewann das Ensemble den Deutschen Musikwettbewerb, nachdem es bereits zwei Jahre zuvor mit dem Stipendium und der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates ausgezeichnet worden war.
Eintritt und Anmeldung nur unter  www.domkonzerte.de und Frankfurt Ticket RheinMain GmbH, Tel.: (069) 13 40 400

Am 13. Dezember 2009 - 17:00 Uhr

Große Abschlußveranstaltung zum 20jährigen Jubiläum der Frankfurter Bürgerstiftung: Martin Stadtfeld (Klavier) spielt zum fünften Mal im Holzhausenschlößchen

»Jubiläums-Benefizkonzert« zugunsten der Frankfurter Bürgerstiftung


Pressenachlese:
Frankfurter Neue Presse am 1. September 2009
Die Frankfurter Neue Presse weist schon am 1. September 2009 auf diese Veranstaltung hin.


  • Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
    Choral ´“Nun komm der Heiden Heiland“ g-Moll BWV 659, bearbeitet von F. Busoni
    Fantasie c-Moll BWV 906
    Zweistimmige Inventionen BWV 772-786
    Italienisches Konzert F-Dur BWV 971
    Fantasie und Fuge a-Moll BWV 944
    Choral „Nun freut euch, liebe Christen gmein“ G-Dur BWV 734, bearbeitet von F. Busoni

    *** Pause ***
  • Franz Schubert (1797 – 1828)
    Klaviersonate c-Moll D 958

Martin StadtfeldIm September 2002 spielte Martin Stadtfeld zum ersten Mal im Holzhausenschlößchen in der Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker«. Nach diesem Konzert entschloß sich die Frankfurter Bürgerstiftung mit der Cronstetten-Stiftung zur Finanzierung des Masterbands für 2003 von Stadtfeld eingespielten Goldberg-Variationen von J. S. Bach.
Die Liste seiner Klavierkonzerte umfaßt seitdem u.a. sämtliche Konzerte Beethovens, alle bedeutenden romantischen Konzerte, aber auch Stücke wie Gershwins Rhapsody in blue. Konzertauftritte führen ihn mittlerweile in die wichtigsten Musikzentren und zu den großen Orchestern Europas, der USA und Japans. Neben regelmäßigen Auftritten auf den großen deutschen Konzertpodien gastiert er mit Rezitalen in der Sumida Triphony Hall in Tokio, im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, dem Concertgebouw Amsterdam u.a.  Auch bei den großen Festivals ist er regelmäßig zu Gast. In diesem Jahr erfolgte seine dritte Japan-Tournee.


Frankfurter Bürgerstiftung mit Unterstützung und in Zusammenarbeit mit der Metzler-Stiftung
Eintritt: € 40,- (Der Eintritt wird komplett für die Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« eingesetzt.)

 

Am 10. Dezember 2010 - 20:00 Uhr

Frankfurter Domkonzerte e.V. in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bürgerstiftung
Schirmherrschaft: D. Günter Paul

Ort: Frankfurter Dom St. Bartholomäus

Das Vocal Concert Dresden wurde 1993 von Peter Kopp als Körnerscher Sing-Verein gegründet und trägt seit Frühjahr 2008 seinen jetzigen Namen. Das Ensemble besteht vorwiegend aus Absolventen der Dresdner Musikhochschule und ehemaligen Mitgliedern des Dresdner Kreuzchors. Sein anspruchvolles Repertoire reicht von Programmen mit Werken von Praetorius, Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn Bartholdy und Brahms bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, die zum Teil vom Vocal Concert Dresden uraufgeführt wurden. Der Chor hat für die Musik des ausgehenden 18. Jahrhunderts ein besonderes Gespür entwickelt und räumt ihr einen hohen Stellenwert ein. Überdies bilden Projekte zur sächsischen Musikgeschichte einen Schwerpunkt der Arbeit.
Der Chor gastierte bei renommierten nationalen und internationalen Festivals. In seiner Heimatstadt trat er in eigenen Konzertreihen und mehrfach in Konzerten der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Dresdner Philharmonie auf. Im Juni 2008 war der Chor in einer Produktion der Händel-Festspiele Halle erstmalig auf der Opernbühne zu erleben.

Eintritt und Anmeldung nur unter www.domkonzerte.de

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