Schloßkonzerte
»Schloßkonzert« Mandelring Quartett
Das Mandelring Quartett gastiert zum vierten Mal im Holzhausenschlößchen.
Sebastian Schmidt (Violine)
Nanette Schmidt (Violine)
Roland Glassl (Viola)
Bernhard Schmidt (Violoncello)
- Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett op. 33/6 D-Dur - Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Streichquartett Nr. 10 op. 118 As-Dur
*** - Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Streichquartett op. 59/1 F-Dur
„Frei und eigenverantwortlich musizieren und dabei die aufregendsten Entdeckungen machen, jedes Jahr das Repertoire erweitern, mit Partnern auch in größeren Besetzungen konzertieren, vor allem aber: Spüren, wie die eigene Spielfreude und das intensive Erleben der Musik das Publikum mitreißen, das ist es, was Quartettspielen zum Traumberuf macht.“
Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) - brachte das Mandelring Quartett in die berühmten Konzertsäle der Welt. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland führen Konzertreisen in europäische Musikzentren wie Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen, London, Madrid, Paris und Wien. Metropolen wie Chicago, Los Angeles, New York und Vancouver finden sich ebenso im Konzertkalender wie regelmäßige Tourneen nach Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und nach Südostasien. Das Quartett feierte Erfolge beim Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festivals in Lockenhaus, Montpellier, Montreal, den Engadiner Konzertwochen und bei den Salzburger Festspielen. Deutlich zeigt sich die künstlerische Handschrift der Musiker auch in den Programmen des HAMBACHERMusikFESTES, das 1997 unter der künstlerischen Leitung des Mandelring Quartetts gegründet wurde. CD-Aufnahmen, die für den Cannes Classical Award nominiert und mehrfach mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden, belegen die herausragende Qualität und das breite Repertoire des Quartetts. Eine Aufnahme mit Quartetten von Johannes Brahms und dessen Zeitgenossen Friedrich Gernsheim wurde in der führenden englischsprachigen Zeitschrift The Strad als CD des Monats mit der Auszeichnung Strad Selection und folgender Kritik bedacht: „Hier kombiniert das Mandelring Quartett die intellektuelle Kraft des LaSalle Quartetts mit der ungezügelten Leidenschaft des Amadeus Quartetts und bietet so das Beste beider Welten.“
Zu den neuesten Einspielungen gehört eine Serie mit den letzten drei Quartetten Schuberts, jeweils kombiniert mit einem Frühwerk. Über die CD mit dem Quartett Der Tod und das Mädchen schreibt das Klassik-Magazin Pizzicato: „Diese Aufnahme setzt neue Maßstäbe und muß als eine der faszinierendsten Einspielungen der letzten Jahre angesehen werden.“ In einer Rezension der zweiten CD der Aufnahme aller 15 Streichquartette von Schostakowitsch heißt es: „Mit dieser zweiten CD seines Schostakowitsch-Zyklus zeigt das Mandelring Quartett sehr deutlich, daß hier eine der herausragenden Serien des gesamten derzeitigen CD-Marktes entsteht.“
»Schloßkonzert« Zweites Konzert zum Saison-Auftakt mit Clemens Trautmann und dem Klenke Quartett
Clemens Trautmann (Klarinette)
Annegret Klenke (Violine)
Beate Hartmann (Violine)
Yvonne Uhlemann (Viola)
Ruth Kaltenhäuser (Violoncello)
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Streichquartett G-Dur KV 387
- Jörg Widmann (geb. 1973)
- "Fantasie" für Klarinette solo (1993)
- Wolfgang Amadeus Mozart
Quintett für Klarinette und Streichquartett A-Dur KV 581
Die vier Musikerinnen des Klenke Quartetts sind Absolventen der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Seit ihrem Debüt 1994 spielten sie auf zahlreichen internationalen Festivals. So vertraten sie 2008 als einziges deutsches Ensemble das Gastgeberland beim Streichquartettfest des Heidelberger Frühlings. Sie unternahmen Konzertreisen durch alle europäischen Länder sowie Nord- und Südamerika. 2003 begleiteten sie den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau auf seinen Staatsbesuchen mit Konzerten in Mexico, Chile, Uruguay und Brasilien.
In erweiterter Besetzung arbeitet das Ensemble gern mit Musikerkollegen wie Christina Fassbender (Flöte), Martin Stadtfeld (Klavier), Harald Schoneweg (Viola), Clemens Trautmann (Klarinette) und dem Philharmonia Quartett. In den letzten Jahren beschäftigte sich das Quartett intensiv mit Mozarts Werk. Seine Gesamteinspielung der zehn berühmten Streichquartette, in Zusammenarbeit mit dem SWR erschienen, erhielt hervorragende internationale Kritiken und Anerkennung durch die Fachwelt. In der neuesten Ausgabe des Harenberg-Lexikons wird diese als Referenzaufnahme empfohlen. Mit der aktuellen CD - einer Live Einspielung der Sieben letzte Worte von Haydn - setzt das Klenke Quartett seine Diskographie erfolgreich fort: So prämierte die französischen Zeitschrift Le Monde de la musique diese Aufnahme mit dem begehrten CHOC du Mois.
Clemens Trautmann (geboren 1977 in Braunschweig) studierte – vom Vorstudium bis zum Solistenexamen – bei Sabine Meyer und Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck. Von 1999 bis 2001 erwarb er an der Juilliard School New York bei Charles Neidich den Master of Music, gefördert durch das Gerd-Bucerius-Förderstipendium der ZEIT-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Er ist u.a. Hans-Sikorski-Gedächtnispreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Interpretation zeitgenössischer Musik (1995), Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes (1997) und des Deutschen Musikwettbewerbs (2000). Als Solist trat er bei zahlreichen Musikfestivals im In- und Ausland auf und arbeitete mit der Polnischen Kammerphilharmonie, den Lübecker und Heidelberger Philharmonikern sowie dem Orchester der Jeunesses Musicales zusammen. Im Duo – gemeinsam mit dem Pianisten und Dirigenten Cornelius Meister, mit dem er seit 1995 regelmäßig konzertiert – wurde er zu Recitals bei den Weltausstellungen in Lissabon und Hannover sowie mehrfach zum „Konzert des Bundespräsidenten” im Schloß Bellevue eingeladen. Kammermusikalische Gastspiele als Mitglied des Feuerbach-Trios sowie mit dem Klenke Quartett und dem Mandelring Quartett führten ihn in die Berliner Philharmonie („Debüt im Deutschlandradio“), das Konzerthaus Berlin, den Münchener Gasteig, das Beethovenhaus Bonn, zum Kissinger Sommer und zu den Kammermusiktagen Mettlach.
Clemens Trautmann ist nicht nur als Klarinettist hervorgetreten: Er erreichte erste Preise bei den Wettbewerben Jugend forscht und Alte Sprachen, publizierte Essays und Kritiken und hielt musikwissenschaftliche Vorträge. Neben seiner Konzerttätigkeit absolvierte er beide juristische Staatsexamina mit Prädikat und war als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg tätig, wo er auch promovierte.
»Schloßkonzert« - Fauré Quartett
Zum achten Mal im Holzhausenschlößchen!
Erika Geldsetzer (Violine)
Sascha Frömbling (Viola)
Konstantin Heidrich (Violoncello)
Dirk Mommertz (Klavier)
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Klavierquartett g-Moll KV 478 - Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Klavierquartett Nr. 3 h-Moll op. 3
*** - Robert Schumann (1810 – 1856)
Klavierquartett op. 47 Es-Dur
Der Geburtstag des Komponisten Gabriel Fauré jährte sich 1995 – im Jahr der Gründung des Fauré Quartetts – zum 150. Mal. Aus Liebe zu den beiden Klavierquartetten Faurés gab sich das Ensemble dessen Namen. Getroffen haben sich die vier Musiker als Studenten der Karlsruher Musikhochschule, der sie nach wie vor verbunden sind, heute als Quartet in Residence, - einer Auszeichnung, die in Karlsruhe seit 30 Jahren nicht vergeben wurde und für ein Klavierquartett ein Novum darstellt. Heute konzertiert das Fauré Quartett, welches mittlerweile als eines der renommiertesten deutschen Kammermusikensembles gilt, auf den wichtigsten internationalen Podien. Das Quartett ist u.a. Preisträger beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Premio Trio di Trieste (2000), beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Premio Vittorio Gui in Florenz (2000), erhielt den Allianzpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern (2001) und den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Parkhouse Award (2003).
Im Holzhausenschlößchen traten die Musiker schon mehrfach auf.
gelesen von Hermann Beil und Johanna Wokalek
Hubert Buchberger (Violine)
Julia Greve (Violine)
Joachim Etzel (Viola)
Helmut Sohler (Violoncello)
Kartenreservierung
- Joseph Haydn (1732 – 1809)
„Musica instrumentale
Sopra le sette ultime Parole del nostro Redentore in Croce o sieno
Sette Sonate
Con un Introduzione ed al Fine un Terremoto
Composte e ridotte
in Quartetti
Per due Violine, Viola e Violoncello”
In die vorösterliche Zeit paßt ein Haydn-Werk, das nicht unmittelbar in die Reihe der Streichquartette gehört. Die ursprüngliche Orchesterversion dieses Werkes entstand im Winter 1786/1787. Auftraggeber war der Bischof von Cádiz, der für die Liturgie der Karwoche von Haydn sieben langsame Sätze erbat. Nach der Drucklegung beim Wiener Verlag Artaria Anfang 1787 bearbeitete Haydn das Orchesterwerk für Streichquartett, wohl um ihm eine größere Verbreitung zu sichern, vielleicht aber auch, weil er seinen Ort nicht ausschließlich im liturgischen Rahmen sah. Haydn war stolz auf die Leistung, sieben langsame Sätze komponiert zu haben, „ohne den Zuhörer zu ermüden“ und schrieb im April 1787 an seinen Londoner Verleger William Forster: „Jedweder Text ist bloß durch die Instrumental Music dergestalten ausgedruckt, daß es den unerfahrensten den tiefesten Eindruck in Seiner Seel Erwecket“.
Hermann Beil, geboren in Wien, ist seit 1963 am Theater tätig, so als Dramaturg in Frankfurt am Main, Basel, Stuttgart und Bochum, von 1986 bis 1999 am Burgtheater Wien, seit 1999 am Berliner Ensemble. Bei den Salzburger Festspielen spielte er während der Schauspieldirektion von Peter Stein und arbeitete am Zimmertheater Tübingen von 2002 bis 2007 mit. Hermann Beil ist Mitglied des Merlin Ensembles Wien. Zusammen mit Claus Peymann erhielt er 1995 den Berliner Theaterpreis und 1996 als erster Dramaturg den Deutschen Kritikerpreis. Als Rezitator und auch als Regisseur gastiert er im In- und Ausland. Sein Buch Theaternarren leben länger erschien im Paul Zsolnay Verlag Wien.
Johanna Wokalek, 1975 in Freiburg im Breisgau geboren, besuchte das Max-Reihhardt-Seminar in Wien und erhielt Rollenunterricht bei Prof. Klaus Maria Brandauer. Von 1996 bis 1997 war sie am Burgtheater Wien bei Claus Peymann tätig, von 1997 bis 2000 folgte ein Engagement am Schauspielhaus Bonn. Seit 2000 spielt sie wieder am Burgtheater Wien bei Dirk Bachler. Neben zahlreichen Theateraufführungen ist Johanna Wokalek auch an Kino- und Fernsehfilmproduktionen beteiligt, so u.a. in Aimée und Jaguar (1997), Die Reise (2001), Barfuß (2004), Der Baader-Meinhof Komplex (2007) und Die Päpstin (2008). Sie wurde mit Preisen wie dem Nestroy Preis als beste Nachwuchsschauspielerin (2002) und dem Darstellerpreis des Edinburgh International Festivals (2000) ausgezeichnet. Johanna Wokalek wurde mehrfach zum Theatertreffen Berlin eingeladen.
Das 1974 gegründete Buchberger-Quartett gestaltet seit 1884 in Frankfurt am Main eigene Konzertzyklen mit besonderen thematischen Akzenten. Hier standen Quartette von Reger und Schönberg, Streichquartette und -quintette von Mozart, Werke von Ernst Toch oder exemplarische Streichquartette des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Besonderes Kennzeichen dieser Konzertreihen sind die Werkeinführungen, die mit Klangbeispielen, Analysen und Kommentaren zum Verständnis der Werke beitragen möchten. Von 2005 bis 2008 wurde im Frankfurter Holzhausenschlößchen ein Zyklus von 24 Konzerten mit der Gesamtaufführung aller 69 Streichquartette von Joseph Haydn aufgeführt, die das Quartett inzwischen auch auf einer CD-Box vorgelegt hat, die international auf großes Interesse und begeisterte Zustimmung stößt.
Kartenreservierung
Jana Kuss (Violine)
Oliver Witte (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Haknazaryan (Violoncello)
Kartenreservierung
- Robert Schumann (1810 – 1856)
Streichquartett op. 41 Nr. 1 - Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1849)
Streichquartett op. 44 Nr. 2
mit Texten von Heinrich Heine aus Junge Leiden und Deutschland ein Wintermärchen
Udo Samel, geboren 1953 in Eitelsberg bei Trier, erhielt als Sängerknabe der Laubacher Kantorei eine umfangreiche musikalische Ausbildung, studierte einige Semester Slawistik und Philosophie in Frankfurt am Main und wechselte dann an die dortige Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Sein Debüt war die männliche Hauptrolle in Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt (Regie Michael Grunder, Staatstheater Darmstadt, 1976). Es folgte ein zweijähriges Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 1978 bis 1992 gehörte Samel zum Ensemble der Berliner Schaubühne. Er spielte in Inszenierungen von Peter Stein, Klaus-Michael Grüber, Luc Bondy, Andrzej Wajda, Robert Wilson, Andrea Breth und in über 300 ausverkauften Vorstellungen von Jasmina Rezas Kunst. Als Gast war er am Burgtheater Wien, am Residenztheater München und am Schauspiel Frankfurt engagiert. Udo Samel gehört jetzt dem Ensemble des Burgtheaters an.
1996 debütierte Udo Samel als Opernregisseur am Nationaltheater Weimar mit Alban Bergs Wozzeck. An der Oper Frankfurt inszenierte er 2003 eine szenische Version von Schuberts Die schöne Müllerin, im Februar 2004 die Winterreise und im November 2004 Schwanengesang. Seit seinem ersten Spielfilm Messer im Kopf (1978, Regie Reinhard Hauff) wirkte er in vielen Fernseh- und Kinofilmen mit. Seit Mai 2009 ist Udo Samel Honorarprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Kartenreservierung
Jana Kuss (Violine)
Oliver Witte (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Haknazaryan (Violoncello)
Kartenreservierung
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Streichquartett B-Dur KV 458 „Jagdquartett“ - Béla Bartók (1891 – 1945)
Streichquartett Nr. 2 op. 17 SZ 67
*** Pause *** - Johannes Brahms (1833 – 1897)
Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67
Von der Carnegie Hall in New York bis zum Concertgebouw Amsterdam, von der Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie sind die vier Musiker auf den großen Podien der Welt zu Gast. Das Repertoire des Kuss Quartetts beginnt in der Renaissance und dem Barock mit Transkriptionen von Vokalsätzen Orlando di Lassos, John Dowlands bzw. Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge und endet in der Gegenwart, u.a. mit Kurtág, Adès und Lachenmann. Zuletzt ist die CD Bridges mit Werken aus Renaissance und Moderne erschienen. Vielfältig wie das Repertoire ist auch die Präsentation der Musik. Das Kuss Quartett verbindet Ton mit Wort, sei es in Form moderierter Konzerte, sei es ausführlicher in Gesprächskonzerten, oder bei seiner »Explica«-Reihe mit Themenkonzerten in der Hamburger Laeiszhalle. Die Zusammenstellung und wechselseitige Beleuchtung von Musik und Literatur sucht das Kuss Quartett in gemeinsamen Programmen mit dem Schauspieler Udo Samel.
Kartenreservierung
Kartenreservierung
Jana Kuss (Violine)
Oliver Witte (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Haknazaryan (Violoncello)
Robert Schumann (1810 – 1856)
Streichquartett op. 41 Nr. 1
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1849)
Streichquartett op. 44 Nr. 2
mit Texten von Heinrich Heine aus Junge Leiden und Deutschland ein Wintermärchen
Udo Samel, geboren 1953 in Eitelsberg bei Trier, erhielt als Sängerknabe der Laubacher Kantorei eine umfangreiche musikalische Ausbildung, studierte einige Semester Slawistik und Philosophie in Frankfurt am Main und wechselte dann an die dortige Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Sein Debüt war die männliche Hauptrolle in Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt (Regie Michael Grunder, Staatstheater Darmstadt, 1976). Es folgte ein zweijähriges Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 1978 bis 1992 gehörte Samel zum Ensemble der Berliner Schaubühne. Er spielte in Inszenierungen von Peter Stein, Klaus-Michael Grüber, Luc Bondy, Andrzej Wajda, Robert Wilson, Andrea Breth und in über 300 ausverkauften Vorstellungen von Jasmina Rezas Kunst. Als Gast war er am Burgtheater Wien, am Residenztheater München und am Schauspiel Frankfurt engagiert. Udo Samel gehört jetzt dem Ensemble des Burgtheaters an.
1996 debütierte Udo Samel als Opernregisseur am Nationaltheater Weimar mit Alban Bergs Wozzeck. An der Oper Frankfurt inszenierte er 2003 eine szenische Version von Schuberts Die schöne Müllerin, im Februar 2004 die Winterreise und im November 2004 Schwanengesang. Seit seinem ersten Spielfilm Messer im Kopf (1978, Regie Reinhard Hauff) wirkte er in vielen Fernseh- und Kinofilmen mit. Seit Mai 2009 ist Uda Samel Honorarprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Kartenreservierung
Frankfurter Liederkranz 1828 e.V. Frankfurt am Main
Leitung: Dr. Helmut Bartel
Der Neeber-Schuler-Chor ist einer der ältesten Chöre Frankfurts. Er entstand aus dem Zusammenschluß des 1828 gegründeten Liederkranz mit dem Neeb’schen und Schuler’schen Männerchor. Dem nach dem Krieg wirkenden, nunmehr gemischten Chor wurde 1972 ein Kinderchor angegliedert. Später kam noch ein Jugendchor hinzu. Seit Sommer 1994 existiert im Kinderchorbereich eine enge Zusammenarbeit mit der Heinrich-Seliger-Schule. Der Neeber-Schuler-Chor ist heute einer der wenigen Chorverbände in Frankfurt am Main, die über einen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchor verfügen. Der Neeber-Schuler-Chor ist Träger der Mozart-Stiftung von 1838, Inhaber der Goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft und der Zelter-Plakette. Dr. Helmut Bartel ist seit 1977 Leiter des Neeber-Schuler-Chors. Nach dem Studium der Musikerziehung sowie Chor- und Orchesterleitung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt promovierte er in Musikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt über Heinrich Adam Neeb, einen Frankfurter Komponisten und Namensgeber des Chors. Heute ist er Oberstudienrat am Heinrich von Gagern-Gymnasium in Frankfurt und hat einen Lehrauftrag im Bereich
Musikpädagogik an der Frankfurter Musikhochschule.
Eintritt frei! Wir bitten um eine Spende für den Neeber-Schuler-Chor Frankfurter Liederkranz 1828 e.V. Frankfurt am Main.
Das Programm wird am Abend der Veranstaltung bekanntgegeben.
Eintritt frei! Spenden gern gesehen für unsere Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker«. Kinder unseres Kinderchors und deren Freunde sind als Zuhörer herzlich eingeladen!
Stefan Hempel (Violine)
Emanuel Wehse (Violoncello)
Catherine Klipfel (Klavier)
Kartenreservierung
Robert Schumann (1810 – 1856)
Drei Fantasiestücke op. 73 für Violoncello und Klavier
Arabeske op. 18. für Klavier solo
Sonate a-Moll für Violine und Klavier
*** Pause ***
Klaviertrio op. 110 g-Moll
„Ein Seufzer lief Schlittschuh auf nächtlichem Eis“ - daß Christian Morgensterns Lyrik voller Musik steckt, wußte man schon lange. Trotzdem dauerte es bis zum 90. Todestag des Poeten, bis sich ein Kammermusikensemble nach ihm benannte.
Zum krönenden Abschluss des Jahres 2009 hat das Morgenstern Trio (Catherine Klipfel, (Klavier),Stefan Hempel (Violine),Emanuel Wehse (Violoncello), den Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award gewonnen, d i e große internationale Auszeichnung für Klaviertrio: Er beinhaltet mehr als 20 Konzerte in den USA (u.a. Carnegie Hall, New York), eine CD Produktion und die Vergabe von alten italienischen Leihinstrumenten.
Die USA Tourneen schliessen damit in den nächsten zwei Jahren nahtlos an die in dieser Saison stattfindenen "Rising Stars"-Konzerte an. Das Morgenstern Trio wurde dafür auf Vorschlag der Kölner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg von ECHO (European Concert Hall Organisation) ausgewählt und wird in den wichtigsten Sälen der europäischen Musikzentren debütieren (Paris, Wien, Amsterdam, Köln,Barcelona, Brüssel, Birmingham, Stockholm, Athen etc.).
Die Musiker des Morgenstern Trios (in der Gründungsbesetzung bis Sommer 2009 mit Nina Reddig, Violine) fanden sich an der Folkwang Hochschule in Essen zusammen und wurden innerhalb kurzer Zeit mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht: Dem 1. Preis beim Haydn-Wettbewerb in Wien im April 2007 folgten Preise in Melbourne und beim renommierten ARD-Wettbewerb in München, dort sogar mit Publikumspreis.
Im Jahr zuvor gewannen die Drei bereits das begehrte Stipendium des deutschen Musikwettbewerbs.
Die Folkwang Hochschule in Essen hat das Trio zum „Ensemble in Residence“ für die Jahre 2008 und 2009 ernannt.
Auf dem Konzertpodium konnte sich das Morgenstern Trio bei der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats und bei der Konzertreihe „Best of NRW“ einen Namen machen.
Gastspieleinladungen führen das Ensemble zu Festivals wie dem Pablo Casals Festival nach Prades/Frankreich, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Sommets Musicaux Gstaad und dem Kuhmo Chamber Music Festival in Finnland.
Zahlreiche Rundfunkmitschnitte (u.a. BR, SWR, HR, ORF, ABC Classic/Australien) und die Debüt-CD dokumentieren die Arbeit des Ensembles.
Wichtige künstlerische Impulse erhält das Trio von Vladimir Mendelssohn, Menahem Pressler, Vesselin Paraschkevov und Dirk Mommertz, durch ein Aufbaustudium beim Alban Berg Quartett in Köln und durch die ECMA (European Chamber Music Academy).
Kartenreservierung








