Schloßkonzerte junger Musiker
»Schloßkonzert junger Musiker« erstes Konzert zum Saison-Auftakt mit dem Trio Monte
Ana Feitosa (Violine)
Claude Frochaux (Violoncello)
Anca Lupu (Klavier)
Im Anschluß: Neujahrsempfang für den Freundeskreis im 2. OG
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Klaviertrio B-Dur KV 502 - Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Klaviertrio op. 49 d-Moll
*** Pause *** - Johannes Brahms (1883 – 1897)
Klaviertrio Nr.3 c-Moll op. 101
Im Juni 2005 spielten Ana Rachel Feitosa und Claude Frochaux als Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zum ersten Mal in einem Trio. Bereits im Oktober 2005 wurde dieses mit einem Förderpreis als Anerkennung für „hervorragende kammermusikalische Leistungen“ im Rahmen des Bad Homburger Meisterkurses für Kammermusik ausgezeichnet. Im Herbst 2006 gewannen die Musiker den Förderpreis des Bad Homburger Meisterkurses für Kammermusik und produzierten ihre erste CD. Im Sommer 2007 folgte das Trio einer Einladung zu einem Meisterkurs in Holland mit dem Jerusalem Quartett, dem Vermeer Quartett sowie mit dem Pianisten des Beaux Arts Trio, Menahem Pressler. Ab Januar 2008 kam Anca Lupu als neue Pianistin dazu. Die Musiker des Trio Monte gewannen im Juni 2008 den 1. Preis beim Josep Mirabent i Magrans-Kammermusikwettbewerb in Sitges, Spanien. Im September 2008 erreichte das Trio das Finale beim Internationalen Commerzbank-Kammermusikpreis und wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Seit Anfang 2006 wird das Trio durch die Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.
Künstlerische Anregungen bekommt das Trio Monte vom Fauré Quartett, von Michael Sanderling, Gerhard Mantel, von Hubert Buchberger und Anthony Spiri. Seit dem Sommersemester 2009 studiert das Trio im Aufbaustudium Kammermusik bei Dirk Mommertz an der Folkwang Hochschule in Essen.
Peter-Philipp Staemmler (Violoncello)
Hansjacob Staemmler (Klavier)
Kartenreservierung

- Ludwig van Beethoven (1770 – 1828)
Sonate D-Dur op 102, 2 - Alfred Schnittke (1939 - 1998)
Sonate Nr. 1
- Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate d-Moll
*** Pause *** - Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Sonate g-Moll
Der Pianist Hansjacob Staemmler wurde 1978 in Nordhausen geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst bei Linde Grossmann, später studierte er bei Georg Sava an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Daniel Barenboim, Menahem Pressler u.a. Hansjacob Staemmler wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet und vom Deutschen Musikrat 2005 in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. 2009 gewann er im Duo mit seinem Bruder Peter-Philipp den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und erhielt ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Solist und Kammermusiker übt der Pianist eine rege Konzerttätigkeit aus, die ihn in berühmte Säle wie die Berliner Philharmonie, den Musikverein Wien, die Berliner Staatsoper, die Meistersingerhalle Nürnberg und zu Festivals und Konzerten in verschiedene Länder Europas und Amerikas geführt hat. Seit 2003 unterrichtet Hansjacob Staemmler an der Berliner Universität der Künste.
Peter-Philipp Staemmler wurde 1986 in Mühlhausen/Thüringen als jüngster Sohn einer Kirchenmusikerfamilie geboren. Ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 6 Jahren. Zwischen 1996 und 2005 studierte Peter-Philipp Staemmler zunächst privat, später als Jungstudent bei Brunhard Böhme an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 2005 nahm er das Violoncellostudium bei Troels Svane an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin auf und studiert zusätzlich seit 2006 als Mitglied des Armida Quartetts Kammermusik an der Universität der Künste Berlin beim Artemis-Quartett. Wichtige künstlerische Impulse kamen durch Meisterkurse bei Natalia Gutman und Anner Bylsma hinzu. Peter-Philipp Staemmler erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den 2. Preis beim Concours de Genève 2008 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2009 in der Kategorie Duo Violoncello/Klavier, verbunden mit einem Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. 2008 wurde ihm zudem das Gerd Bucerius-Förderstipendium dieser Stiftung zugesprochen. Konzertreisen führten Peter-Philipp Staemmler in fast alle Länder Europas und nach Südamerika. Auch sein starkes Interesse an zeitgenössischer Musik wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. In den Jahren 2006 bis 2008 war er Solo-Cellist im Gustav Mahler Jugendorchester und spielte dort unter Dirigenten wie Claudio Abbado und Sir Colin Davis. Als Preisträger des 16. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben spielt er seit 2008 ein Instrument von Jean-Baptiste Vuillaume (19. Jh.).
Der Eintritt kommt komplett der Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« zugute!
Kartenreservierung
Matinée mit Katharina Magiera (Alt) am Flügel begleitet von Hilko Dumno
Kartenreservierung
- Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Mignon (Kennst du das Land) op. 75 Nr. 1
Neue Liebe, neues Leben (Herz mein Herz) op. 75 Nr. 2
Mailied (Wie herrlich leuchtet) op. 52 Nr. 4
Wonne der Wehmut (Trocknet nicht) op. 83 Nr. 1
Sehnsucht (Was zieht mir das Herz so) op. 83 Nr. 2
Mit einem gemalten Band (Kleine Blumen) op. 83 Nr. 3 - Johannes Brahms (1833 – 1897)
Zigeunerlieder op. 103
*** - Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Vertonungen von Texten Heinrich Heines und Karl Klingemanns - Hugo Wolf (1860 – 1903)
Vertonungen von Mörike und Eichendorff-Gedichten - Mario Castelnuovo-Tedesco (1895 – 1968)
Drei Heine-Lieder
Katharina Magiera ist Mitglied des Internationalen Opernstudios der Frankfurter Oper.Als Nachwuchsinterpretin sang sie 2005 Lieder von Hans Wolf und Franz Schubert im SWR.
Hilko Dumno unterrichtet Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Wir danken unserem Kuratoriumsmitglied Dr. Bert Rauscher für die freundliche Unterstützung.
Der Eintritt wird komplett für die Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« eingesetzt.
Kartenreservierung
Christine Rauh (Violoncello)
Johannes Nies (Klavier)
Kartenreservierung
- Ludwig van Beethoven (1770 – 1828)
Sonate für Klavier und Violoncello g-Moll op. 5 - Alfred Schnittke (1934 – 1998)
Sonate für Violoncello und Klavier (1978)
*** Pause *** - Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll (1915) - Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1849)
Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 58
Christine Rauh erhielt von 1989 bis 1999 Violoncello-Unterricht bei Jonathan Beecher in Oxford. Erst neunjährig wurde ihr 1994 beim Oxford Music Festival im Solostreicherwettbewerb für Teilnehmer unter 15 Jahren der erste Platz zuerkannt; 1996 und 1998 erregte sie durch vier erste Preise in der Gruppe Violoncello solo beim Nachwuchswettbewerb Jugend musiziert Aufmerksamkeit. Mit 16 Jahren wurde sie als Jungstudentin in Gerhard Mantels Violoncello-Klasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main begrüßt. 2003 setzte sie ihre Ausbildung bei Gerhard Mantel fort und beendete sie 2005 mit einem Auszeichnungsdiplom. Zahlreiche Auszeichungen folgten, so der zweite Preis des Internationalen Violoncellowettbewerbs Liezen (2006), ein Stipendium und Diploma di Merito der Accademia Musicale Chigiana di Siena, Italien (2006 und 2007). 2008 erhielt sie weitere internationale Preise sowie Stipendien deutscher Stiftungen. Zusammen mit dem Pianisten Johannes Nies gewann sie 2009 ein Stipendium des Deutschen Musikrats in der Wertung Kammermusik Duo Violoncello/Klavier und wurde abermals in der Bundesauswahl seiner Konzertreihe engagiert. Das von Christine Rauh gepflegte Repertoire umfaßt sowohl Solowerke und Konzerte mit Orchester als auch Violoncello-Kammermusik aus der Zeit des Barock bis in die unmittelbare Gegenwart.
Johannes Nies, geboren 1984 in Herdorf, erhielt von 1995 bis 1999 seinen ersten Klavierunterricht bei Cleopatra Perepelita in Neunkirchen. Er wurde 15-jährig Privatschüler des legendären Karl-Heinz Kämmerling in Hannover. 2003 nahm Johannes Nies das Klavier-Hauptstudium in dessen Klavier-Klasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover auf, das er 2007 mit dem Diplom abschloß. Zahlreiche Meisterkurse bei Sheila Arnold, Vassilia Efstathiadou, Pavel Gililov, Karl-Heinz Kämmerling und Robert Levin sowie zusätzliche Repertoirestudien im Fach Klavier-Kammermusik runden seine Ausbildung ab. Bereits 1998 errang Johannes Nies den ersten Platz beim Wettbewerb des deutschen Tonkünstlerverbandes. Weitere Preise folgten, so erste Preise in der Wertung Klavier solo beim Nachwuchswettbewerb Jugend musiziert, die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes, Stipendien der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP), der Stiftung Villa Musica des Landes Rheinland-Pfalz (2005) und des Richard-Wagner-Verbandes (2007). Die musikalischen Interessen von Johannes Nies umfassen neben allen Stilepochen der abendländischen Musikgeschichte auch kompositionstechnische und musiktheoretische Fragestellungen. Darüber hinaus schenkt er der Kammermusik besondere Aufmerksamkeit.
Der Eintritt wird komplett für die Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« eingesetzt.
Kartenreservierung
Formular gebeten!
Robert Schumann (1810 – 1856)
Waldszenen op. 82
Faschingsschwank aus Wien (Carnaval de Vienne) B-Dur op. 26
***
Arabesque C-Dur op. 18
Fantasie C-Dur op. 17
Nami Ejiri spielt mit zahlreichen namhaften Orchestern und Dirigenten weltweit. Sie ist eine gefragte Interpretin für Kammermusik und Rezital, bei verschiedenen Musikfestivals, wie z.B. dem Cervantino Festival, den Mosel Festwochen, dem Rheingau Musik Festival, dem Meranofest und Sintra.
Eintritt frei! Wir freuen uns über eine Spende für unsere Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker«.
Anmeldung dringend erforderlich unter Telefonnummer (069) 55 77 91 oder über das Reservierungsformular.
Formular gebeten!
Anschließend Neujahrsempfang für den Freundeskreis
Vorschau. Weitere Informationen folgen.


