Schloßkonzerte junger Musiker

»Schloßkonzert junger Musiker« erstes Konzert zum Saison-Auftakt mit dem Trio Monte
Am Sonntag, 17. Januar 2010, 11.00 Uhr
Eintritt € 25 | erm.: € 20
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Trio Monte

Ana Feitosa (Violine)

Claude Frochaux (Violoncello)

Anca Lupu (Klavier)
Im Anschluß: Neujahrsempfang für den Freundeskreis im 2. OG

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
    Klaviertrio  B-Dur KV 502
  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
    Klaviertrio op. 49 d-Moll
    *** Pause ***
  • Johannes Brahms (1883 – 1897)
    Klaviertrio Nr.3 c-Moll op. 101

Im Juni 2005 spielten Ana Rachel Feitosa und Claude Frochaux als Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zum ersten Mal in einem Trio. Bereits im Oktober 2005 wurde dieses mit einem Förderpreis als Anerkennung für „hervorragende kammermusikalische Leistungen“ im Rahmen des Bad Homburger Meisterkurses für Kammermusik ausgezeichnet. Im Herbst 2006 gewannen die Musiker den Förderpreis des Bad Homburger Meisterkurses für Kammermusik und produzierten ihre erste CD. Im Sommer 2007 folgte das Trio einer Einladung zu einem Meisterkurs in Holland mit dem Jerusalem Quartett, dem Vermeer Quartett sowie mit dem Pianisten des Beaux Arts Trio, Menahem Pressler. Ab Januar 2008 kam Anca Lupu als neue Pianistin dazu. Die Musiker des Trio Monte gewannen im Juni 2008 den 1. Preis beim Josep Mirabent i Magrans-Kammermusikwettbewerb in Sitges, Spanien. Im September 2008 erreichte das Trio das Finale beim Internationalen Commerzbank-Kammermusikpreis und wurde mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Seit Anfang 2006 wird das Trio durch die Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert.
Künstlerische Anregungen bekommt das Trio Monte vom Fauré Quartett, von Michael Sanderling, Gerhard Mantel, von Hubert Buchberger und Anthony Spiri. Seit dem Sommersemester 2009 studiert das Trio im Aufbaustudium Kammermusik bei Dirk Mommertz an der Folkwang Hochschule in Essen.

»Schloßkonzert junger Musiker« Duo Staemmler
Am Mittwoch, 14. April 2010, 19.30 Uhr
Eintritt € 25 | erm.: € 20
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Peter-Philipp Staemmler (Violoncello)
Hansjacob Staemmler (Klavier)

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

 
Ludwig van Beethoven (1770 – 1828)

Sonate D-Dur op 102, 2

Alfred Schnittke (1939 - 1998)
Sonate Nr. 1

***Pause***

Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate d-Moll
 

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Sonate g-Moll 

Der Pianist Hansjacob Staemmler wurde 1978 in Nordhausen geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst bei Linde Grossmann, später studierte er bei Georg Sava an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Daniel Barenboim, Menahem Pressler u.a. Hansjacob Staemmler wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet und vom Deutschen Musikrat 2005 in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. 2009 gewann er im Duo mit seinem Bruder Peter-Philipp den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und erhielt ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.  Als Solist und Kammermusiker übt der Pianist eine rege Konzerttätigkeit aus, die ihn in berühmte Säle wie die Berliner Philharmonie, den Musikverein Wien, die Berliner Staatsoper, die Meistersingerhalle Nürnberg und zu Festivals und Konzerten in verschiedene Länder Europas und Amerikas geführt hat. Seit 2003 unterrichtet Hansjacob Staemmler an der Berliner Universität der Künste.

Peter-Philipp Staemmler wurde 1986 in Mühlhausen/Thüringen als jüngster Sohn einer Kirchenmusikerfamilie geboren. Ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von 6 Jahren. Zwischen 1996 und 2005 studierte Peter-Philipp Staemmler zunächst privat, später als Jungstudent bei Brunhard Böhme an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. 2005 nahm er das Violoncellostudium bei Troels Svane an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin auf und studiert zusätzlich seit 2006 als Mitglied des Armida Quartetts Kammermusik an der Universität der Künste Berlin beim Artemis-Quartett. Wichtige künstlerische Impulse kamen durch Meisterkurse bei Natalia Gutman und Anner Bylsma hinzu. Peter-Philipp Staemmler erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. den 2. Preis beim Concours de Genève 2008 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2009 in der Kategorie Duo Violoncello/Klavier, verbunden mit einem Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. 2008 wurde ihm zudem das Gerd Bucerius-Förderstipendium dieser Stiftung zugesprochen. Konzertreisen führten Peter-Philipp Staemmler in fast alle Länder Europas und nach Südamerika. Auch sein starkes Interesse an zeitgenössischer Musik wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. In den Jahren 2006 bis 2008 war er Solo-Cellist im Gustav Mahler Jugendorchester und spielte dort unter Dirigenten wie Claudio Abbado und Sir Colin Davis. Als Preisträger des 16. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben spielt er seit 2008 ein Instrument von Jean-Baptiste Vuillaume (19. Jh.).

Der Eintritt kommt komplett der Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« zugute!

Benefizkonzert für die Frankfurter Bürgerstiftung »Schloßkonzert junger Musiker« Kennst Du das Land...
Am Sonntag, 30. Mai 2010, 11.00 Uhr
Eintritt € 25 | erm.: € 20
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Matinée mit Katharina Magiera (Alt) am Flügel begleitet von Hilko Dumno

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Mignon (Kennst du das Land) op. 75 Nr. 1
Neue Liebe, neues Leben (Herz mein Herz) op. 75 Nr. 2
Mailied (Wie herrlich leuchtet) op. 52 Nr. 4
Wonne der Wehmut (Trocknet nicht) op. 83 Nr. 1
Sehnsucht (Was zieht mir das Herz so) op. 83 Nr. 2
Mit einem gemalten Band (Kleine Blumen) op. 83 Nr. 3


Johannes Brahms (1833 – 1897)
Zigeunerlieder op. 103

*** Pause ***

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Vertonungen von Texten Heinrich Heines und Karl Klingemanns

Hugo Wolf (1860 – 1903)
Vertonungen von Mörike und Eichendorff-Gedichten

Mario Castelnuovo-Tedesco (1895 – 1968)
Drei Heine-Lieder 


Katharina Magiera erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren. Nach einem Schulmusikstudium an der  Mannheimer Musikhochschule, Schwerpunkt Gesang bei Prof. Scherr, folgte ein Gesangsstudium bei Prof. Fassbender, Musikhochschule Frankfurt und ein Aufbaustudium bei Prof. Piernay in Mannheim. Sie erhielt Stipendien der „Villa Musica“ des Landes Rheinland-Pfalz, der Yehudi-Menuhin-Stiftung e.V. „Live music now“ und der  Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie besuchte u.a. Meisterkurse bei Christoph Prégardien. Katharina Magiera war Sonderpreisträgerin beim Mozartfest-Wettbewerb für Gesang in Würzburg 2006, 2009 Preisträgerin des Mendelssohn-Wettbewerbs in Frankfurt.
Seit 2005 gastierte Katharina Magiera an der Oper Frankfurt in mehreren Monteverdi Produktionen. Als Mitglied des internationalen Opernstudios sang sie in der Spielzeit 2008/09 in den Opern von Puccini, Strauß, Mozart oder Wagner. Seit der Spielzeit 2009/10 gehört sie zum Ensemble der Frankfurter Oper. Nicht zuletzt umfaßt ihr Repertoire Kantaten, Oratorien und Requien von Bach, Haydn, Mozart, Schnittke und anderen.
 
Hilko Dumno studierte Klavier, Kammermusik und Liedgestaltung an den Hochschulen Detmold und Frankfurt am Main. Zu seinen Lehrern zählten Gregor Weichert, Rainer Hoffmann, Tabea Zimmermann und Charles Spencer. Er war Stipendiat des deutschen Musikrates, der Villa Musica Mainz und der Yehudi-Menuhin Stiftung.
Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Hilko Dumno u.a. mit Christoph Prégardien, Christine Schäfer, Hedwig Fassbender, Julia Kleiter und Johannes Schendel, als deren Klavierpartner er beim Schleswig-Holstein Festival, der Schubertiade Schwarzenberg, den Dresdner Musikfestspielen, dem Lucerne Festival oder dem Amadeus Festival in Genf zu hören war.
Weitere Konzertreisen führten ihn nach Nordamerika und Japan.
Verschiedene CD –Produktionen sowie Rundfunkproduktionen für den Norddeutschen und Hessischen Rundfunk als auch für Radio de la Suisse Romande dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit.
Hilko Dumno unterrichtet Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfut am Main.

 

Wir danken unserem Kuratoriumsmitglied Dr. Bert Rauscher für die freundliche Unterstützung.
Der Eintritt wird komplett für die Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« eingesetzt.

»Schloßkonzert junger Musiker« Duo Parthenon
Am Mittwoch, 16. Juni 2010, 19.30 Uhr
Eintritt € 25 | erm.: € 20
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Duo Parthenon (Duo Rauh/Nies)

Christine Rauh (Violoncello)
Johannes Nies (Klavier)

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Ludwig van Beethoven (1770 – 1828)
Sonate für Klavier und Violoncello g-Moll op. 5 (1796)

Alfred Schnittke (1934 – 1998)
Sonate für Violoncello und Klavier (1978)

*** Pause ***

Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll (1915)

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1809 – 1849)
Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 58 (1841 1843)

Christine Rauh (geb. 1984) erhielt mit 5 Jahren bei Jonathan Beecher in Oxford ersten Violoncello-Unterricht. Dreijährige Vorstudien bei Gerhard Mantel an der Musikhochschule Frankfurt mündeten in das Violoncello-Hauptstudium an selbiger Institution, das sie 2005 mit Auszeichnung beschloß. Sie gewann wertvolle Anregungen von Mstislaw Rostropowitsch und Philippe Muller in Paris.
Christine Rauh wurde mehrfach ausgezeichnet; so gewann sie 2009 den Ersten Preis und Sonderpreis für den besten Interpreten eines Werks von Isang Yun. Weitere Stipendien und Preise erhielt sie u.a. von der Deutschen Stiftung Musikleben (2008) und der Marguerite von Grunelius-Stiftung (2008).
   
Johannes Nies (geb. 1984) erhielt mit 11 Jahren ersten Klavier-Unterricht. Nach vierjähriger Privatausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling trat er 2003 in dessen Klasse an der Musikhochschule Hannover ein. 2007 setzte er seine Ausbildung im Rahmen eines Aufbaustudiengangs bei Markus Becker an selbiger Institution fort. Meisterkurse bei Sheila Arnold, Vassilia Efstathiadou, Pavel Gililov und Robert Levin rundeten seine musikalischen Erfahrungen ab. 2009 erfolgte die Aufnahme in Markus Beckers Soloklasse. Johannes Nies erhielt mehrere Preise und Stipendien, u.a. von der Lutz-E. Adolf-Stiftung für Hochbegabte, vom Richard Wagner-Verband, von der Stiftung Villa Musica, vom Wettbewerb ’Jugend musiziert’.


Der Eintritt wird komplett für die Reihe »Schloßkonzerte junger Musiker« eingesetzt.

In Unterstützung und freundlicher Zusammenarbeit mit der Marguerite von Grunelius Stiftung

Eröffnungskonzert zur Ausstellung »Robert und Clara Schumann in Frankfurt« mit Nami Ejiri (Klavier)
Am Donnerstag, 4. November 2010, 19.30 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Nami Ejiri

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

Robert Schumann (1810 – 1856)
Faschingsschwank aus Wien (Carnaval de Vienne) B-Dur op. 26
Waldszenen op. 82 
Fantasie C-Dur op. 17


Nami Ejiri spielt mit zahlreichen namhaften Orchestern und Dirigenten weltweit. Sie ist eine gefragte Interpretin für Kammermusik und Rezital, bei verschiedenen Musikfestivals, wie z.B. dem Cervantino Festival, den Mosel Festwochen, dem Rheingau Musik Festival, dem Meranofest und Sintra.


 Nur wenige Tage weilte Robert Schumann in Frankfurt – doch die waren für sein Leben entscheidend! In einem zauberhaft poetischen Brief schildert der junge Jura-Student im Mai 1829 seine Streifzüge durch die Freie Reichsstadt. Sein Erlebnis des „Teufelsgeigers“ Niccolò Paganini, der 1830 in Frankfurt konzertierte, war so umwälzend, daß er beschloß, sich endgültig der Musik widmen.

Clara Wieck-Schumann konzertierte schon als Zwölfjährige in Frankfurt. Später kehrte sie immer wieder gern hierher zurück – nicht zuletzt wegen des berühmten Orchesters der Museums-Gesellschaft. Von 1878 an wirkte sie am neu gegründeten Hoch’schen Konservatorium als Klavierpädagogin, die Maßstäbe setzte. Ihr Einfluß auf das Frankfurter Musikleben war prägend. Sie starb, von den Frankfurter Bürgern hoch verehrt und geliebt, 1896 in der Stadt am Main. Ihre Schüler, von denen viele Berühmtheit erlangten, trugen den Schumann-Stil in die Welt.

 In der Ausstellung werden die schicksalhaften Beziehungen von Robert und Clara Schumann zur Stadt Frankfurt erstmals umfassend gewürdigt. Neben selten gezeigten Frankfurter Stadtansichten sind Porträts von Robert und Clara Schumann und ihren Frankfurter Zeitgenossen, Autographe (Briefe, Skizzenbücher, Dokumente) sowie persönliche Gebrauchsgegenstände zu sehen. Höhepunkt der Ausstellung ist Clara Schumanns originaler Salonflügel, der von 1879 bis zu ihrem Tod in ihrem Haus in der Myliusstraße stand. Das heute noch spielbare Instrument kehrt für unsere Ausstellung erstmals nach Frankfurt zurück.

Die Ausstellung »Robert und Clara Schumann in Frankfurt« ist vom 7. November 2010 bis 30. Januar 2011 jeweils mittwochs, donnerstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen mit Renate Traxler (Dauer ca. 1 Stunde) finden sonntags um 13.00 Uhr sowie mittwochs und donnerstags nach Vereinbarung unter der Telefonnummer (069) 55 77 91 statt. Sondertermine vereinbaren wir gern für Gruppen ab 10 Personen und Schulklassen nach vorheriger Anmeldung unter Tel.: (069) 55 77 91, Fax (069) 59 88 05 oder E-Mail: info@frankfurter-buergerstiftung.de.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Robert-Schumann-Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlößchen. Konzeption: Privatdozentin Dr. Ulrike Kienzle

Ausstellungspartner:

Delbrück Bethmann Maffei AG, Frankfurt am Main - Konzernarchiv der Evonik Industries AG, Hanau - Frankfurter Museumsgesellschaft - Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf - Historisches Museum Zwickau - Städtisches Museum Braunschweig -StadtMuseum Bonn - Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main - Universitäts- und Landesbibliothek Bonn

Hauptförderer:

CPI Purchase & Logistic GmbH - Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung zu Frankfurt am Main - Dr. Marschner Stiftung - Ernst Max von Grunelius-Stiftung - FAZIT-STIFTUNG - Frankfurter Volksbank EG - Frankfurter Sparkasse 1822 - Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung - Stadt Frankfurt am Main, Dezernat für Kultur und Wissenschaft - Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main