»Schloßkonzert« Zweites Konzert zum Saison-Auftakt mit Clemens Trautmann und dem Klenke Quartett

»Schloßkonzert« Zweites Konzert zum Saison-Auftakt mit Clemens Trautmann und dem Klenke Quartett
Am Sonntag, 24. Januar 2010, 11.00 Uhr
Eintritt € 25 | erm.: € 20
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Clemens Trautmann (Klarinette)
Annegret Klenke (Violine)
Beate Hartmann (Violine)
Yvonne Uhlemann (Viola)
Ruth Kaltenhäuser (Violoncello)

Diese Veranstaltung ist bereits vorüber.

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
    Streichquartett G-Dur KV 387
  • Jörg Widmann (geb. 1973)
  • "Fantasie" für Klarinette solo (1993)
  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Quintett für Klarinette und Streichquartett A-Dur KV 581

 

Die vier Musikerinnen des Klenke Quartetts sind Absolventen der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Seit ihrem Debüt 1994 spielten sie auf zahlreichen internationalen Festivals. So vertraten sie 2008 als einziges deutsches Ensemble das Gastgeberland beim Streichquartettfest des Heidelberger Frühlings. Sie unternahmen Konzertreisen durch alle europäischen Länder sowie Nord- und Südamerika. 2003 begleiteten sie den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau auf seinen Staatsbesuchen mit Konzerten in Mexico, Chile, Uruguay und Brasilien.

In erweiterter Besetzung arbeitet das Ensemble gern mit Musikerkollegen wie Christina Fassbender (Flöte), Martin Stadtfeld (Klavier), Harald Schoneweg (Viola), Clemens Trautmann (Klarinette) und dem Philharmonia Quartett. In den letzten Jahren beschäftigte sich das Quartett intensiv mit Mozarts Werk. Seine Gesamteinspielung der zehn berühmten Streichquartette, in Zusammenarbeit mit dem SWR erschienen, erhielt hervorragende internationale Kritiken und Anerkennung durch die Fachwelt. In der neuesten Ausgabe des Harenberg-Lexikons wird diese als Referenzaufnahme empfohlen. Mit der aktuellen CD - einer Live Einspielung der Sieben letzte Worte von Haydn - setzt das Klenke Quartett seine Diskographie erfolgreich fort: So prämierte die französischen Zeitschrift Le Monde de la musique diese Aufnahme mit dem begehrten CHOC du Mois.

Clemens Trautmann (geboren 1977 in Braunschweig) studierte – vom Vorstudium bis zum Solistenexamen – bei Sabine Meyer und Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck. Von 1999 bis 2001 erwarb er an der Juilliard School New York bei Charles Neidich den Master of Music, gefördert durch das Gerd-Bucerius-Förderstipendium der ZEIT-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Er ist u.a. Hans-Sikorski-Gedächtnispreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Interpretation zeitgenössischer Musik (1995), Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes (1997) und des Deutschen Musikwettbewerbs (2000). Als Solist trat er bei zahlreichen Musikfestivals im In- und Ausland auf und arbeitete mit der Polnischen Kammerphilharmonie, den Lübecker und Heidelberger Philharmonikern sowie dem Orchester der Jeunesses Musicales zusammen. Im Duo – gemeinsam mit dem Pianisten und Dirigenten Cornelius Meister, mit dem er seit 1995 regelmäßig konzertiert – wurde er zu Recitals bei den Weltausstellungen in Lissabon und Hannover sowie mehrfach zum „Konzert des Bundespräsidenten” im Schloß Bellevue eingeladen. Kammermusikalische Gastspiele als Mitglied des Feuerbach-Trios sowie mit dem Klenke Quartett und dem Mandelring Quartett führten ihn in die Berliner Philharmonie („Debüt im Deutschlandradio“), das Konzerthaus Berlin, den Münchener Gasteig, das Beethovenhaus Bonn, zum Kissinger Sommer und zu den Kammermusiktagen Mettlach.
Clemens Trautmann ist nicht nur als Klarinettist hervorgetreten: Er erreichte erste Preise bei den Wettbewerben Jugend forscht und Alte Sprachen, publizierte Essays und Kritiken und hielt musikwissenschaftliche Vorträge. Neben seiner Konzerttätigkeit absolvierte er beide juristische Staatsexamina mit Prädikat und war als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg tätig, wo er auch promovierte.